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Wenn es um die Ausstattung öffentlicher Räume geht, gibt es einiges zu beachten. Als Profis für öffentliches Mobiliar wissen wir, worauf es ankommt. Dieses Wissen wollen wir mit Ihnen teilen. Lesen Sie in Teil fünf unserer Miniserie worauf bei der Beschaffung von Baumschutz-Systemen zu achten ist.

Die Begrünung des öffentlichen Raums ist eine wichtige Aufgabe für Städte wie Kommunen. Um gepflanzte Bäume vor Beschädigungen zu bewahren, ist die Verwendung eines sogenannten Baumschutzes oft ratsam. Darunter versteht man einen Anprallschutz, der verhindert dass Bäume durch mechanische Einflüsse, beispielsweise rangierende Autos, beschädigt werden oder der Wurzelbereich durch schwere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wird. Insbesondere junge, gerade gepflanzte Bäume und Bäume mit dünnem Stamm können so nachhaltig geschützt werden. Baumschutz ist vor allem überall dort sinnvoll, wo viel Verkehr herrscht: Entlang innerstädtischer Straßen, vor und hinter Parkbuchten, in Fußgängerzonen mit Lieferverkehr oder auch in Kreisverkehren. 

Baumschutz in zwei Varianten

Je nach Einsatzort kommen zum Schutz der Bäume zwei verschiedene Möglichkeiten in Frage. Baumschutz in der Vertikalen beschreibt den Schutz des Baumstamms, also den Teil des Baums, der sichtbar ist. Dieser vertikale Baumschutz besteht oft aus einem Bügel oder Rankgitter, seltener auch aus Pollern. Baumschutz in der Horizontalen schützt den nichtsichtbaren Teil des Baums, also das Wurzelwerk. Baumschutzscheiben, etwa aus Stahl, Beton, Aluminium- oder Eisenguss eignen sich dafür sehr gut.
Ob vertikaler oder horizontaler Baumschutz sinnvoller ist, hängt im Wesentlichen von den Gegebenheiten ab. Bei wenig Platz, etwa in Fußgängerzonen mit Ladeverkehr oder auch aus gestalterischen Gründen bietet sich horizontaler Baumschutz in Form von Baumschutzscheiben an. Auch Kombinationen aus beidem sind möglich. In den meisten Fällen ist es ohne weiteres möglich, in Baumschutzscheiben Bewässerungsöffnungen oder Öffnungen für Bodenleuchten vorzusehen.

Darauf ist beim Kauf zu achten

  • Stabilität des Anprallschutzes: Nur, wenn das richtige Material verwendet wird, nützt der Baumschutz überhaupt.
  • Relativ hohe Widerstandsfähigkeit: So sind sowohl Poller mit Sollbruchstelle als auch einbetonierte Poller denkbar. Letztlich gilt es abzuwägen, was einfacher und kostengünstiger ersetzt werden kann, der Baum oder der Anprallschutz.
  • Möglichst wenig Material: Für das Fundament sollte möglichst wenig Beton vergossen werden, da sonst die Wurzeln geschädigt werden können.
  • Optik: Natürlich gilt beim Baumschutz „viel hilft viel“, dennoch sollte das Produkt immer in einem optisch ansprechenden Verhältnis zur Baumgröße gewählt werden.

Installationsmöglichkeiten

Bei der Wahl des passenden Baumschutzes ist auch auf die ideale Installation zu achten. Grundsätzlich gibt es die meisten Baumschutzsysteme entweder fest in den Boden eingelassen oder herausnehmbar. Dabei gibt es im Großen und Ganzen zwei Möglichkeiten:
Kleine Betonfundamente, die punktuellen Schutz bieten. Sie bestehen aus Bügeln mit zwei oder drei Rohrenden beziehungsweise aus Einzelpollern.
Sinnvoll sind auch Baumschutzscheiben aus Stahl oder Aluminiumguss, die auf einer Stahlkonstruktion aufliegen. Diese Installationsmöglichkeit schädigt den Wurzelbereich am wenigsten. Gleichzeitig kann man darauf Poller, Bügel oder Rankgitter befestigen, die den Baum vertikal schützen.

Generell gilt: Baumschutz ist vor allem in Bereichen mit großem Verkehrsaufkommen sinnvoll. Das muss die Optik der Bepflanzung aber nicht stören. Moderne, unauffällige Baumschutz-Systeme fügen sich nahtlos in die Umgebung ein.
Wer sich mit dem Thema beschäftigt, erhält relativ schnell einen guten Überblick über die angebotenen Alternativen und findet für nahezu jeden Einsatzzweck den passenden Baumschutz.