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Darauf ist bei der Beschaffung von Fahrradparkern zu achten

Wenn es um die Ausstattung öffentlicher Räume geht, gibt es einiges zu beachten. Als Profis für öffentliches Mobiliar wissen wir, worauf es ankommt. Dieses Wissen wollen wir mit Ihnen teilen. Lesen Sie in Teil vier unserer Miniserie worauf bei der Beschaffung von Fahrradparkern zu achten ist.

Dunkelgraue Fahrradparker in DB703 Eisenglimmer

In Zeiten von überfüllten Innenstädten, Verkehrsstaus und der ewigen Suche nach einem Parkplatz steigen immer mehr Menschen auf Fahrräder um. Sie sind für viele heute eine beliebte und dank E-Bikes auch komfortable Fortbewegungsmöglichkeit. Umso wichtiger werden sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, eine Aufgabe, der sich Kommunen und Städte stellen müssen.

Fahrradparker – eine sinnvolle Investition

Fahrradparker sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Vor Wohnanlagen, Bahnhöfen, Universitäten, Schulen, Freibädern, Einkaufszentren oder Messegeländen sind Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mittlerweile unverzichtbar. Selbst bei zeitlich befristeten Veranstaltungen wie Märkten oder Volksfesten kommt man um passende Abstellgelegenheiten für Räder nicht mehr herum. Grund genug, sich ein paar Gedanken dazu zu machen.

Auswahlkriterien Fahrradparker

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, kurz ADFC, ist immer eine gute Anlaufstelle, wenn es um das Thema Rad geht. Auf Basis seiner Empfehlungen und der Grundlage jahrelanger Erfahrungen haben wir eine Liste mit den wichtigsten Auswahlkriterien zusammengestellt.

  • Sichere Aufbewahrung: Fahrradparker müssen so konstruiert sein, dass die Räder nicht umkippen oder wegrollen können. Eine sichere, stabile Konstruktion ist daher das A und O bei der Auswahl eines Fahrradparkers.
  • Diebstahlschutz: die Fahrräder sollten einfach am Fahrradparker anzuschließen sein. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, die Räder sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad sowie am Rahmen abschließen zu können.
  • Schonende Aufbewahrung: gerade in Zeiten von E-Bikes und anderen teuren Rädern ist es wichtig, dass der Parker möglichst wenig Berührungsfläche mit dem Fahrrad hat, denn so werden Kratzer oder andere Abnutzungserscheinungen minimiert.
  • Platzsparend: um möglichst vielen Rädern Platz zu bieten, sollten die Fahrradparker nicht zu ausladend ausfallen. Achten Sie dennoch darauf, dass der Abstellplatz deutlich gekennzeichnet ist, beispielsweise durch eine entsprechende Beleuchtung. Manche Parker sind so unscheinbar, dass sie schnell zu Stolperfallen werden können, auch und vor allem nachts.
  • Schutz vor Beschädigungen: die ausgewählten Fahrradparker müssen robust und hochwertig verarbeitet sein. Nur so können sie eventuellen Beschädigungen oder gar Vandalismus standhalten und überdauern eine längere Zeit im Freien.
  • Standfestigkeit: bei der Wahl des geeigneten Fahrradparkers kommt es auch immer darauf an, die passende Befestigungsmöglichkeit im Boden zu finden. Je nach Untergrund gibt es verschiedenste Möglichkeiten, die Parker im Boden zu verankern (siehe unten).
  • Design: nicht nur in ihrer Funktion, auch optisch müssen Fahrradparker heutzutage viele Anforderungen erfüllen, wie diese Variante beweist, die mit dem Red Dot Design-Award für außerordentliches Design ausgezeichnet wurde.
    • Deshalb ist verzinkter oder pulverbeschichteter Stahl und Edelstahl das Mittel der Wahl. Diese Materialen sind nicht nur robust und langlebig, sondern fügen sich dank modernem Design und vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten auch einwandfrei in nahezu jede Umgebung ein. Je nach Standort sind auch Überbauten oder Fahrradgaragen ein schönes Designelement.

      Viele Wege führen zum Ziel – Fahrradparker in den unterschiedlichen Varianten

      Fahrradparker gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Ob einfache Fahrradparker, bei denen das Vorderrad in die Halterung gestellt wird, Anlehnbügel, mit denen die Räder am städtischen Mobiliar angelehnt werden können, mobile Anlagen, Fahrradboxen, sogenannte Radklemmen oder viele andere Varianten, die Möglichkeiten sind nahezu unerschöpflich:

      • Einzelständer: Werden einseitig oder doppelseitig einbetoniert. In manchen Fällen können Einzelständer auch aufgedübelt werden. Dabei ist allerdings auf die Konstruktion des Ständers zu achten: wenn er eine Auskragung aufweist, ist das Aufdübeln nicht zu empfehlen. Zu schnell könnten etwa spielende Kinder den Ständer aus dem Boden reißen.
        Einzelständer eignen sich besonders für Standorte mit wenig Platz oder an denen sich der Fahrradverkehr in Grenzen hält, etwa vor Behörden.
      • Reihenanlagen: Werden mit Ankerschrauben auf dem Boden befestigt, häufig, aber nicht zwangsläufig, zweiseitig auf parallel verlaufenden Schienen. Reihenanlagen eignen sich hervorragend für Supermärkte, Freibäder und andere öffentliche Orte mit viel Publikumsverkehr.
      • Einfaches Abstellen: Eine ausreichende Standsicherheit vorausgesetzt, kann ein mobiler Fahrrad-(mehrfach-)ständer auch ganz einfach hingestellt werden. Dies ist vor allem bei zeitlich begrenzten Veranstaltungen wie Märkten oder öffentlichen Veranstaltungen sinnvoll.
      • Bike-Lift: Diese sehr moderne Befestigungsvariante ermöglicht die Anbringung in Kellerräumen oder Garagen. Dabei werden die Räder senkrecht an der Wand montiert und bei Bedarf heruntergeholt.
      • Radklemmen: Eine gewisse Vorsicht ist bei den beliebten Radklemmen geboten, weil diese konstruktionsbedingt unter Umständen Schäden an den Felgen verursachen können. Nicht umsonst werden diese Fahrradhalter auch Felgenkiller genannt.
      • Mehr Inspirationen zum Thema Fahrradparker sowie eine ausführliche Beratung dazu finden Sie im Onlineshop von ABES.